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Neuer Masterstudiengang Oberflächentechnik und Korrosionsschutz

Ab dem Sommersemester 2014 werden die SLV Duisburg und die FH SWF den Lehrbetrieb im Masterstudiengang “Oberflächentechnik und Korrosionsschutz” aufnehmen. In vielen Branchen besteht ein Bedarf an entsprechend ausgebildetem Personal, zum Beispiel in der Öl- und Gasindustrie, dem Anlagenbau, der Bauindustrie, dem Schiff- und Maschinenbau, dem Fahrzeug- und Schienenfahrzeugbau, der Windenenergieanlagenindustrie, etc. aber auch bei Behörden und in der Dienstleistungsbranche.

Schon viele Jahre arbeitet die GSI – Gesellschaft für Schweißtechnik International mbH, ein Unternehmen des DVS – Deutscher Verband für Schweißen und verwandte Verfahren e. V., mit ihrer Niederlassung SLV Duisburg und der Fachhochschule Südwestfalen (FH SWF) in Iserlohn zusammen. Die Kooperation konzentriert sich insbesondere auf den Bereich der Schweißtechnik und den Korrosionsschutz. Mit der Akkreditierung des weiterbildenden Masterstudiengangs “Oberflächentechnik und Korrosionsschutz” durch die AQAS e. V. im November 2013 wurde diese gute Zusammenarbeit nun erneut bestätigt und eine weitere Kooperation vereinbart: Ab dem Sommersemesters 2014 werden die SLV Duisburg und die FH SWF den Lehrbetrieb im Masterstudiengang “Oberflächentechnik und Korrosionsschutz” aufnehmen.
Die Regelstudienzeit beträgt vier Semester. Das Masterstudium Oberflächentechnik und Korrosionsschutz, das mit dem Master of Engineering (M.Eng.) abschließt, wendet sich vorrangig an Absolventen, die nebenberuflich die Möglichkeit nutzen wollen, ihr Wissen und ihre Fähigkeiten rund um diese Thematik zu erweitern, um dadurch nachhaltige Karrieremöglichkeiten zu erhalten.

Maßgebliche Gründe, die für diesen Studiengang sprechen, sind u.a.:

- Nahezu alle Werkstoffe unterliegen der Korrosion.

- In vielen Branchen besteht ein Bedarf an entsprechend ausgebildetem Personal, zum Beispiel in der Öl- und Gasindustrie, dem Anlagenbau, der Bauindustrie, dem Schiff- und Maschinenbau, dem Fahrzeug- und Schienenfahrzeugbau, der Windenenergieanlagenindustrie, etc. aber auch bei Behörden und in der Dienstleistungsbranche.

- Die Bedeutung der Oberflächentechnik und des Korrosionsschutzes hat in den letzten Jahren deutlich zugenommen, so zum Beispiel durch die Resolutionen der IMO (International Maritime Organisation) oder durch die Bauproduktenverordnung VO Nr. 305/2011 (EU).

Master of Engineering der Fachrichtung Oberflächentechnik und Korrosionsschutz sind gefragte Fachleute in allen Branchen.

Mit dem Ziel, Schäden an Oberflächen erst gar nicht entstehen zu lassen, wird den Studierenden das erforderliche Wissen unter anderem aus den Themenfeldern Chemie, physikalische Chemie, organische Chemie, Kristallographie, Werkstoffkunde und Mess- und Analysetechnik vermittelt.

Den Schwerpunkt des Masterstudiums bildet ferner der Wissenstransfer über die Bedeutung der Oberflächentechnologien und sämtliche Aspekte der Korrosion, wie beispielsweise Korrosionssysteme, Korrosionsarten, Korrosionsverhalten von Werkstoffen und den Korrosionsschutz wie zum Beispiel aktive und passive Korrosionsschutzverfahren etc. betreffend.

Ergänzend zu den Selbstlernphasen halten erfahrene Dozenten aus Wissenschaft und Industrie überwiegend in Duisburg Präsenzvorlesungen ab. Durch wissenschaftlich- und praxisorientierte Unterrichtsinhalte werden die Studierenden in die Lage versetzt, reale Problemstellungen zu lösen und aus den Ergebnissen konkrete Managementhandlungen abzuleiten.

Ein besonderer Vorteil, dieses Studium bei der der SLV Duisburg zu absolvieren, liegt in der Möglichkeit, dass die Studierenden durch die Auswahl geeigneter Wahlpflichtmodule entscheiden können, ob sie neben dem Masterabschluss auch eine zusätzliche Schlüsselqualifikation, beispielsweise als Schweißfachingenieur oder Beschichtungsinspektor, erwerben wollen.

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