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„Stresstest“ für Harz8 im Schacht

Dass das zweikomponentige Epoxidharz-System Harz8 der resinnovation GmbH eine leistungsstarke Option auch für die Sanierung von Schachtköpfen ist, hat sich bereits herumgesprochen; wie leistungsstark Harz8 unter dauerhafter Extremlast ist, wird derzeit in Hahnstätten /Taunus getestet.

Dass das zweikomponentige Epoxidharz-System Harz8 der resinnovation GmbH eine leistungsstarke Option auch für die Sanierung von Schachtköpfen ist, hat sich bereits herumgesprochen; wie leistungsstark Harz8 unter dauerhafter Extremlast ist, wird derzeit in Hahnstätten /Taunus getestet. Unter Einsatz von Harz8 wurde dort der Kopf eines Schachtes auf der Bundesstraße 54 saniert, der im Zweiminuten-Takt Schwerlastverkehr ausgesetzt ist. Die Gemeinde Hahnstätten und die resinnovation-Experten werden diesen Hochlast-Schacht in den kommenden Jahren - quasi als Langzeit-Versuch - regelmäßig kritisch in Augenschein nehmen.

Schwerlastverkehr belastet Schachtdeckel

Härter kann ein Revisionsschacht kaum belastet sein als jener, der auf der rechten Richtungsfahrbahn der aus dem Rheingau kommenden B 54 in der Ortsdurchfahrt Hahnstätten liegt - in einer leichten Linkskurve und zugleich am tiefsten Punkt einer Gefälle-Bremsstrecke.

Das eigentliche Problem liegt am westlichen Ortsausgang von Hahnstätten: Eine riesige Kalksteingrube mit Zementwerk, die erheblich Ströme von Schwerverkehr auf der B 54 erzeugt. Im Zwei-Minuten-Takt rollen Lastzüge über den Schachtdeckel. Der war relativ zur Fahrbahn schon einige Zentimeter tief versunken, als sich der Netzbetreiber in diesem Sommer zu einer grundlegenden Sanierungsmaßnahme entschloss.

Der desolate Schachtkopf sollte bis auf den Konus entfernt und durch neue Bauelemente ersetzt und wieder auf die richtige Höhe gebracht werden - diese allerdings sollten nicht konventionell mit Zementmörtel abgedichtet und verbunden werden, sondern durch das Epoxidharz-System Harz8 von resinnovation. Dessen zentrales Produktversprechen, über Jahre hinweg auch unter Betriebsbedingungen elastisch zu reagieren, soll an diesem Schachtbauwerk in einem Langzeit-Versuch in Extrem-Milieu überprüft werden. Die Idee: In drei jeweils zentimeterdicken Schichten zwischen den Elementen des Schachthalses bzw. -kopfes aufgetragen, soll das Harz nicht nur für Abdichtung und exakten Höhenausgleich sorgen, sondern gewissermaßen als „Stoßdämpfer“ einen Großteil der Verkehrslasten auffangen.


Schrittweise Sanierung

Die Sanierung begann am am 11. Juni 2013 mit dem schrittweisen Rückbau des Schachthalses bis auf den Konus. Dabei zeigte sich sehr deutlich der marode Zustand des Bauwerks. Mörtel-Dichtungen waren zu Staub zerstampft bzw. ganz verloren und auch die alten Schachtringe konnten nur noch in Bruchstücken geborgen werden. Der nachfolgende Neuaufbau begann mit einer gründlichen Reinig

ung der Auflagefläche des Schachtkonus - erst mit Hochdruck-Wasserstrahl, dann mechanisch: Auch Harz8 haftet nur auf schmutzfreien, in sich stabilen Oberflächen. Feuchtigkeit indes ist kein Problem für die sichere Verklebung des Systems.

Unterdessen wurde in einem tragbaren Zwangsmischer jeweils zwei Kartuschen Harz8-Harz und -Härter zum einsatzfertigen Harz verarbeitet. Die Verarbeitung im Zwangsmischer eliminiert praktisch jede Fehlerquelle, solange man das Gerät nicht im falschen Mengenverhältnis von Harz und Härter bestückt. Das Endprodukt wird aus dem Zwangsmischer in einen druckfesten Kunststoff-Spritzbeutel abgefüllt, aus dem heraus es sich manuell auftragen lässt, nachdem man eine Ecke des Beutels abgeschnitten hat.

Nachdem das Harz als „Wurst“ ringförmig auf das unterliegende Bauwerk aufgetragen ist, werden als Abstandhalter Holzstäbchen mit 10x10 mm Querschnitt radial ins frische Harz eingedrückt. Sie sorgen dafür, dass das Harz nicht vom nächsten aufgesetzten Ring vollständig weggedrückt wird, sondern in einer Schichtstärke von 10 mm aushärtet. Aus dem gehärteten, inzwischen formstabilen Harz können die Stäbchen schließlich wieder heraus gezogen werden. Auf diese Art und Weise wurden nach und nach alle aufgesetzten Ringelemente einschließlich des Schachtdeckel-Auflagerings durch Harz8 verbunden. Aus den Fugen austretendes Überschussharz wurde nicht etwa aufgenommen und entsorgt, sondern flächig auf der Innenseite des Schachthalses verstrichen - gewissermaßen als „Gratis-Korrosionsschutzschicht“.

Der gesamte Vorgang einschließlich Erneuerung der Fahrbahnoberfläche dauerte letztlich exakt vier Stunden. Künftig wird der neue Schacht von Hahnstätten zum Gegenstand systematischer Dauerbeobachtung durch Auftraggeber und Systemhersteller. Der Stresstest auf der B 54 soll zeigen, ob sich die viel versprechenden Laborergebnisse zur Dauerbelastung des Harzes sich auch in situ bestätigen lassen.

Kontakt:

resinnovation GmbH

Tel. 07272 702502

E-Mail: ulrich.winkler@resinnovation.de

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