3R

Korrelierender Geräuschlogger

Durch seine Betriebsweise (z. B. kein Funk) ist das Korrelations-Loggersystem Enigma von Esders sehr kompakt. Ein komplettes 3er-Set wiegt mit dem sehr stabilen Koffer unter 5 kg, eine „Dose“ allein wiegt 540 g. Der Koffer hat die Abmessungen 27 x 18 x 25 cm (B x H x T).

Ein nach dem neuesten Stand arbeitendes Korrelations-Loggersystem für die Lecklokalisation in erdverlegten Wasserrohren präsentiert Esders. Das Verfahren der korrelierenden Geräuschlogger ist relativ neu. Diese vereinen die Vorortung und Ortung in einem kompakten System und sind daher eine interessante Alternative zum geteilten System, bei dem Korrelator und Geräuschlogger als eigenständige Geräte eingesetzt werden. Korrelierende Geräuschlogger analysieren nicht ausschließlich das Geräusch an einer einzelnen Kontaktstelle. Sie sind in der Lage, mehrere Geräusche von unterschiedlichen Kontaktstellen untereinander in eine zeitliche Beziehung zueinander zu setzen. Das ist nichts anderes als die bekannte (Zeit-) Korrelation zur exakten Bestimmung des Leckortes. Durch seine Betriebsweise (z. B. kein Funk) ist das Korrelations-Loggersystem Enigma von Esders sehr kompakt. Ein komplettes 3er-Set wiegt mit dem sehr stabilen Koffer unter 5 kg, eine „Dose“ allein wiegt 540 g. Der Koffer hat die Abmessungen 27 x 18 x 25 cm (B x H x T). Die Mikrofone können während der Korrelation in der Hydrantenkappe untergebracht werden. Das hat seinen Vorteil im fließenden Verkehr und natürlich wird durch die Abdeckung auch die Störgeräuschbelastung verringert. Für Enigma spielen auch große Distanzen zwischen den Mikrofonen keine Rolle. Das ist bei Funkverbindungen anders. Gerade digitaler Funk, mit hoher Frequenz, ist da oft problematisch. Das beginnt schon im Gebäudebereich, wenn ein Funksender im Gebäude steht und der andere auf der Straße. Ohne Sichtkontakt ist die Verbindung oft nicht möglich. Enigma lässt sich so einsetzen, dass wie bei normalen Geräuschloggern die weitgehend störungsfreien Nachtzeiten genutzt werden. Dadurch ist grundsätzlich ein qualitativ besseres Messergebnis als zu Tageszeiten zu erwarten. Bei der Mehrpunkt-Korrelation kann das Ergebnis einer Messung (Korrelationzwischen zwei Kontaktstellen) mit dem Ergebnis einer anderen Messung kombiniert werden. Da bei Enigma meist mit mindestens drei Geräuschloggern gearbeitet wird, kann die Mehrpunkt-Korrelation sehr effizient umgesetzt werden. Es ergibt sich die genaue Bestätigung der Leckstelle „in einem Durchlauf“ (Verteilen und Analysieren) sofort von mehreren „Horchposten“. Noch größere Vorteile ergeben sich beim Einsatz von acht Loggern, dem größeren Koffer-Set. Während bei einem Standard-Korrelator mit zwei Kanälen die Mikrofone mehrfach umgesetzt werden müssen und damit zeitlich gesehen nacheinander messen, erfolgt auch hier wieder die Datenaufnahme in einem Stück. Nicht zu unterschätzen ist dabei der Aspekt, dass alle Geräusche zur identischen hrzeit, d. h. unter identischen Voraussetzungen aufgenommen werden. Erst dann sind die Daten unterschiedlicher „Horchposten“ für eine Mehr-Punkt-Korrelation wirklich kombinierbar. Sie können daher nachträglich sehr variabel analysiert werden.

Kontakt:

Esders GmbH,

Haselünne,

E-Mail: fentker@esders.de

IFAT Halle A5, Stand 137

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