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Voranstriche schützen vor Korrosion

Die Bausteine des Systems sind der Kebutyl-Voranstrich K III, ein haftvermittelnder, lösemittelhaltiger Voranstrich, als Innenlage das Testo-Band 1,2 H für den Korrosionsschutz, ein Korrosionsschutzband auf Basis von Butylkautschuk mit einer eingelegten PE-Folie und als Außenlage das Kebulen-Band PE 0,50, eine asymmetrisch beidseitig mit Butylkautschuk beschichtete Polyethylen-Folie, die den mechanischen Schutz übernimmt.

Durch Forschung auf dem Sektor des passiven Korrosionsschutzes erdverlegter Stahlrohrleitungen ist Kebulin die Neu- und Weiterentwicklung vieler Produkte gelungen. Dazu gehört das inzwischen vielfach bewährte Produkt Kebutyl-System C 50-C, das in Kooperation mit einem großen Gasversorger entwickelt wurde und für den Korrosionsschutz im Pipeline- und Fernleitungsbau europaweit zum Einsatz kommt (u.a. Norddeutsche Erdgasleitung (NEL), DN 1400, 70 km; Ethylen Pipeline Süd (EPS), DN 250, 80 km). Die Bausteine des Systems sind der Kebutyl-Voranstrich K III, ein haftvermittelnder, lösemittelhaltiger Voranstrich, als Innenlage das Testo-Band 1,2 H für den Korrosionsschutz, ein Korrosionsschutzband auf Basis von Butylkautschuk mit einer eingelegten PE-Folie und als Außenlage das Kebulen-Band PE 0,50, eine asymmetrisch beidseitig mit Butylkautschuk beschichtete Polyethylen-Folie, die den mechanischen Schutz übernimmt. Das kaltverarbeitbare Zweiband-Korrosionsschutz-System ist geeignet für die Umhüllung von Stahlrohrleitungen, Rohrformteilen sowie zur Nachumhüllung im Bereich der Schweißnaht an werksumhüllten Stahlleitungen. Die Applikation kann von Hand oder mit Hilfe von Wickelmaschinen durchgeführt werden. Dabei wird eine Gesamtdicke von ca. 3,4 mm erreicht, wobei der reine Butylkautschuk eine Schichtdicke von ca. 2,4 mm aufweist. Dickere Kautschukschichten sind wiederum vorteilhaft bei überhöhten Schweißraupen oder an schlecht angefasten Übergängen zur PE-Werksumhüllung und verringern die Gefahr der Hohlraumbildung zwischen der Stahloberfläche und der Umhüllung.

So übermittelt das Gerät in Sekundenschnelle den Standort des Benutzers und auf dem Bildschirm erscheinen die Grundrisse aller umliegenden Gebäude. Ein Klick auf das benötigte Haus reicht aus, um dieses auszuwählen und in can3D® als 3D‐Grafik darzustellen. Was also vorher mehrere Arbeitsschritte verlangt hat, ist nun mit einem Mausklick zu erledigen. Egal, wie verwinkelt das Bauwerk auch ist. Selbstverständlich sind die Daten auf den Zentimeter genau und georeferenziert mit Gauß‐Krüger‐ oder UTM‐Koordinaten.

Die Version 2012 von can3D® unterstützt aber noch weitaus mehr. Sobald ein Hausumriss ausgewählt ist, wird dieser automatisch auf dem Bildschirm nach Norden ausgerichtet und kann manuell in 90°‐Schritten verdreht werden.Nach Bestätigung der Auswahl wird das Gebäude sofort in ein 3D‐Modell umgewandelt. Ausgehend von den so entstandenen Außenwänden lassen sich nun im 2D‐Plan Gebäudedetails wie Zwischen‐ und tragende Wände, gerade oder Wendeltreppen, Fenster, Türen und Lichtschächte einzeichnen bzw. an ihren Platz schieben. Mit nur wenigen Klicks entsteht so eine komplette Übersicht über den Grundriss eines Gebäudes. Um die Inspektion mit dem CamMobile® Profi 3 und der abbiegbaren Kamera CamFlex® zu beginnen, wird einfach ein Schacht oder Entwässerungsgegenstand auf dem Plan platziert. Auch neue Haltungen und Leitungen können in der Version 2012 für can3D® über eine Werkzeugleiste mit nur einem Mausklick angelegt werden. Zeitgleich zur Untersuchung wird das befahrene Leitungsnetz mit all seinen Eigenschaften so am richtigen Ort im 3D‐ bzw. 2D‐Plan dargestellt.

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