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Dr. Ulrich Mohr-Matuschek übernimmt die Aus- und Weiterbildung des SKZ

Der langjährige Ticona Technologie- und Serviceleiter wechselt ab 1. August nach Würzburg und wird Nachfolger des im April unerwartet verstorbenen Harald Huberth, der sich für die Aus- und Weiterbildungsaktivitäten des SKZ sehr verdient gemacht hat.

KZ-Institutsdirektor Prof.-Dr. Martin Bastian freut sich sehr: „Dr. Mohr-Matuschek ist ein ausgewiesener Experte mit langjähriger Industrieerfahrung und zahlreichen Branchenkontakten“.„Wir alle sind noch tief betroffen vom unerwarteten Tod unseres hochgeschätzten Kollegen Harald Huberth. Wir hätten ihm von Herzen eine deutlich längere Lebenszeit mit vielen schönen Jahren gegönnt, doch das Schicksal hatte es zu unserer aller Bestürzung anders bestimmt. Herr Huberth hat sich für die Aus- und Weiterbildungsaktivitäten des SKZ sehr verdient gemacht. Dafür sind wir ihm sehr dankbar und werden ihn auch als Mensch sehr vermissen.

In dieser noch von Trauer geprägten Situation müssen wir seitens der Geschäftsführung und des Verwaltungsrates dennoch dafür sorgen, die von Herrn Huberth hinterlassene Lücke schnell und bestmöglich zu schließen. Daher haben wir mit Nachdruck nach einem geeigneten Nachfolger gesucht und freuen uns sehr, dass es gelungen ist, eine in der Kunststofftechnik und auch in der Bildungstätigkeit hochqualifizierte Persönlichkeit für das SKZ zu gewinnen.“


Mit Dr. Mohr-Matuschek als Partner in der Geschäftsführung sieht er die Nachfolge des plötzlich verstorbenen ehemaligen Geschäftsführers Harald Huberth ausgezeichnet geregelt. „Aufbauend auf den bisherigen Erfolgen wollen wir als außeruniversitäres Institut unsere in der Branche sehr etablierten Aus- und Weiterbildungsdienstleistungen weiter konsequent ausbauen.“

Dr.-Ing. Ulrich Mohr-Matuschek, geb. 1957, studierte Maschinenbau an der RWTH Aachen. Nach dem Diplom arbeitete er vier Jahre am Institut für Kunststoffverarbeitung (IKV), promovierte Ende 1991 und wechselte dann zur Hoechst AG, Frankfurt, Geschäftsbereich Technische Kunststoffe. Dort war er bis 1994 mit steigender Verantwortung in der Anwendungstechnik Automobil tätig. 1995 übernahm er die Leitung des Technischen Service. 1997 erfolgte der Betriebsübergang zur Ticona GmbH, die später in die Celanese AG integriert wurde. Unter der Bezeichnung Technologie und Service Europa wurde der Verantwortungsbereich von Ulrich Mohr-Matuschek stetig erweitert: Technischer Service, Polymerprüfung, Verarbeitungstechnikum, Formteil- und Werkzeugauslegung mittels CAE, Product Stewardship, Market Intelligence, Technische Information und spezielle Gebiete der Grundlagenentwicklung auf dem Gebiet der Polymere. Dennoch war der technische Kundenservice inklusive Bauteil- und Werkzeugauslegung stets sein Kernarbeitsgebiet. Seit 2011 leitet er als globaler Leiter Design/CAE Teams in Frankfurt, Detroit, Shanghai und weitere Mitarbeiter in der Nähe von Cincinnati und in Telford, England.

Zudem vertrat er den Rohstoffhersteller in Expertengremien und Fördervereinen. Dr. Mohr-Matuschek ist u.a. Mitglied des Fachbeirats Spritzgießen der VDI-Gesellschaft Kunststofftechnik (VDI-K).

Aus- und Weiterbildung des SKZ

Prof. Dr. Bastian betont: „Bildung und umfassendes Wissen sind entscheidende Faktoren für eine erfolgreiche Zukunft – für den Einzelnen wie auch für ein Unternehmen. Um im dynamischen Umfeld langfristig Erfolge zu erreichen, gilt es also, vorhandenes Wissen permanent aufzufrischen und es immer wieder neu an aktuelle Gegebenheiten anzupassen.“

„Seit über 50 Jahren steht das SKZ für fachkundige Aus- und Weiterbildung von Fach- und Führungskräften innerhalb der Kunststoffbranche. Die Auswahl der Themen und die herausragende Qualität unserer Angebote haben zahlreiche Veranstaltungen zu festen Terminen in der Kunststoffbranche werden lassen. Das Zusammenspiel von namhaften Referenten, einem attraktiven Rahmenprogramm und persönlicher Betreuung hat die Veranstaltungen des SKZ als allseits geschätzte Treffpunkte etabliert. 600 Veranstaltungen mit über 10.000 Teilnehmern jährlich sowie 1.500 Referenten machen das SKZ zum Marktführer für Wissenstransfer im Bereich Kunststoff in Deutschland und Europa“, so Dr. Mohr-Matuschek.

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