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Herrenknecht Pipe Express erhält bauma-Innovationspreis 2013

„Pipe Express® schont gegenüber der herkömmlichen offenen Bauweise die Natur erheblich und minimiert gleichzeitig die Kosten“, sagte VDMA-Präsident Dr. Thomas Lindner in seiner Laudatio anlässlich der Vergabe des bauma Innovationspreises 2013 in der Kategorie „Maschine“.

Die Auszeichnung nahm der Vorstandsvorsitzende der Herrenknecht AG, Dr.-Ing. E. h. Martin Herrenknecht während der feierlichen Verleihung des Innovationspreises am 14. April 2013 entgegen. Mit Pipe Express® hat die Herrenknecht AG ein neues halboffenes Verfahren zur Verlegung von Pipelines zur Anwendung gebracht. Es benötigt im Vergleich zur offenen Bauweise eine deutlich geringere Trassenbreite und bedarf keiner Grundwasserabsenkung.
„Ich bin überzeugt, dass unseren jungen Ingenieuren mit dem Pipe Express®-Verfahren ein marktgerechter Wurf gelungen ist“, erklärte Vorstandsvorsitzender Dr.-Ing. E. h. Martin Herrenknecht, als er den Innovationspreis vor internationalem Publikum in München entgegennahm. „Dieses neuartige Verfahren zur Verlegung von Pipelines passt absolut in den weltweiten Markt – es ist umweltschonend, spart Baukosten und es gibt einen enormen Bedarf“, so der Unternehmenschef. Eine Fachjury, bestehend aus Professoren im Bauwesen, Fachjournalisten und hochrangigen Managern der Baumaschinenbranche, hat Pipe Express® mit dem Innovationspreis der bauma 2013 in der Kategorie Maschine ausgezeichnet.

Bewertet werden die Zukunftsfähigkeit und Praxisrelevanz der Innovationen. Auswahlkriterien sind Wirtschaftlichkeit, Leistungssteigerung, Energie- und Ressourceneffizienz sowie ihr Beitrag zum Umweltschutz, zur Humanisierung des Arbeitsplatzes und zur Imageaufwertung der Branche. Der Wettbewerb ist ein gemeinschaftliches Projekt von VDMA (Verband Deutscher Maschinen- und Anlagenbau e.V.), HDB (Hauptverband der Deutschen Bauindustrie e.V.), ZDB (Zentralverband des deutschen Baugewerbes e.V.), BBS (Bundesverband Baustoffe - Steine und Erden e.V.) und der bauma. Aufgrund der besonders umweltverträglichen und kostengünstigen Arbeitsweise wurde die Entwicklung des neuen Systems vom Bundesumweltministerium gefördert.

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