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Huber: 38,2 Mio. Euro für bayerische Wasserprojekte

Im März zahlt der Freistaat 38,2 Millionen Euro Fördermittel für kommunale bayerische Wasserversorgungs- und Abwasserentsorgungsanlagen sowie für private Kleinkläranlagen aus. Der Bayerische Umweltminister Dr. Marcel Huber betonte: „Die bayerischen Kommunen leisten bei der Wasserversorgung und Abwasserbeseitigung vorbildliche Arbeit.

Nach intensiven Haushaltsverhandlungen sind die Fördermittel für die kommunale Wasserversorgung und Abwasserentsorgung gesichert.“ Für die kommunale Abwasserentsorgung werden jetzt 32,5 Millionen Euro, für die kommunale Wasserversorgung 2,8 Millionen Euro und für private Kleinkläranlagen 2,9 Millionen Euro an Fördermitteln ausbezahlt. Huber: "Auch zukünftig können die Fördermittel ohne Wartezeiten ausgezahlt werden.

Die Kommunen können zeitnah mit den Zuschüssen rechnen. Das ist ein großer Erfolg." Der Freistaat kehrt damit zu turnusmäßigen Auszahlungen zurück, zukünftig werden etwa alle drei Monate Auszahlungen geleistet. Im März werden die bis Februar 2013 eingegangenen Förderanträge ausgezahlt.

Der Freistaat Bayern hat in den vergangenen 60 Jahren im Bereich der kommunalen Wasserversorgung rund 3,5 Milliarden Euro und im Bereich der kommunalen Abwasserentsorgung knapp 8,7 Milliarden Euro an Unterstützung gewährt. Huber: "Seit 2003 wurden zudem etwa 171 Millionen Euro für den Bau und die Nachrüstung von Kleinkläranlagen bewilligt. Damit ist Bayern Spitzenreiter bei der Förderung von Kleinkläranlagen."

Um die Energieeffizienz im Abwasserbereich weiter zu steigern, hat das Bayerische Umweltministerium außerdem Energieanalysen auf Kläranlagen mit bisher insgesamt rund 1 Million Euro gefördert. Bayern hat mit 99,1 % einen hohen Anschlussgrad an die öffentliche Wasserversorgung erreicht. Die restlichen 0,9 Prozent der bayerischen Bevölkerung werden über private Hausbrunnen versorgt. Bis 2015 werden voraussichtlich 97 % der bayerischen Bevölkerung an eine kommunale Kläranlage angeschlossen sein, das Abwasser von 3 Prozent der Bevölkerung wird dauerhaft über leistungsfähige Kleinkläranlagen entsorgt. Durch die sehr gute Reinigungsleistung der bayerischen Kläranlagen weisen rund drei Viertel der Fließgewässer in Bayern bezüglich der organischen Belastung einen guten oder sehr guten Zustand auf. Alle bayerischen Seen haben Badegewässerqualität.

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