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SIMONA im ersten Halbjahr 2013: Umsatz und Ergebnis gehen deutlich zurück

Schwierige Bedingungen im Kernmarkt Europa - EBIT-Marge 1,7 % - Strategische Neuausrichtung eingeleitet

Der SIMONA Konzern hatte im ersten Halbjahr 2013 weiterhin mit schwierigen konjunkturellen Rahmenbedingungen und einer schwachen Investitionsdynamik zu kämpfen. Die Umsatzerlöse sind auch im zweiten Quartal zurückgegangen, um 6,7 % auf 71,3 Mio. EUR. Im ersten Halbjahr wurde insgesamt ein Umsatz von 140,4 Mio. EUR erzielt, und damit 5,8 % weniger als im ersten Halbjahr 2012 (149,0 Mio. EUR). Positiv ist, dass die Umsatzerlöse gegenüber dem Vorquartal (Q2 2013 zu Q1 2013) um 3,1 % gesteigert werden konnten.
„Unsere Abhängigkeit vom Kernmarkt Zentraleuropa zeigt sich in Zeiten geringer Investitionsbereitschaft besonders stark,“ so Wolfgang Moyses, Vorsitzender des Vorstandes der SIMONA AG. „Wir haben in Deutschland die stärksten Rückgänge zu verzeichnen. In Osteuropa konnten wir weiter Zuwächse erzielen.“


Die Ergebnisentwicklung ist unbefriedigend. Das EBIT ist um 52,9 % auf 2,4 Mio. EUR (1. Hj. 2012: 5,2 Mio. EUR) gesunken. Die EBIT-Marge beträgt 1,7 % (1. Hj. 2012: 3,5 %). Kostensteigerungen insbe-sondere aufgrund der EEG-Umlage, eine geringere Rohmarge aufgrund hohen Wettbewerbsdrucks und das geringe Umsatzvolumen waren hierfür die Hauptgründe.


SIMONA wird den Kurs der strategischen Neuausrichtung konsequent fortsetzen. Er zielt auf nachhaltige Steigerung von Umsatz und Ertrag in zwei Stoßrichtungen ab: Reduzierung der Abhängigkeit vom Kernmarkt Europa durch Wachstum in Emerging Markets und die Erschließung neuer Anwendungsfelder durch höhere Innovationskraft. Erste Erfolge werden in 2014 erwartet.


Insbesondere im Kernmarkt Europa wird SIMONA auch im zweiten Halbjahr mit einer unsicheren wirtschaftlichen Lage und niedrigerer Investitionsneigung konfrontiert werden. Preisaggressiver Wettbewerb übt weiter Druck auf die Margen aus. Das zum ersten Quartal publizierte Umsatzziel von 280-290 Mio. EUR ist ambitioniert, aber noch erreichbar. Die bislang prognostizierte EBIT-Marge von 3-4 % wird aus heutiger Sicht allenfalls am unteren Ende erreichbar sein.

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