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Positive Rückmeldungen auf das VKU-Gutachten zum Energiemarktdesign

Der Vorstand des Verbandes kommunaler Unternehmen (VKU) hat am 4. Juni in Berlin getagt. Im Mittelpunkt standen insbesondere die Umsetzung der Energiewende in Deutschland, Fracking sowie die gesetzlichen Grundlagen für ein stoffstromspezifisches Ressourcenmanagement.

Anfang März 2013 hatte der VKU der Öffentlichkeit die Ergebnisse des Gutachtens zum neuen Energiemarktdesign vorgestellt. VKU-Präsident Ivo Gönner, zieht eine erste positive Bilanz: „Ziel der Veröffentlichung des Gutachtens war es, eine solide und fundierte Diskussionsgrundlage zu schaffen und praktikable Wege aufzuzeigen, wie das Energiesystem der Zukunft gestaltet werden kann. Die vielen positiven Rückmeldungen von verschiedensten Akteuren aus der Branche und der Politik haben uns darin bestärkt, dass die Erstellung des Gutachtens richtig und wichtig war.“ Nun gelte es in den kommenden Monaten die inhaltliche Debatte weiter zu vertiefen, damit nach der Bundestagswahl schnell tragfähige und nachhaltige Lösungen entwickelt werden können.


Der Vorstand diskutierte außerdem die politischen Entwicklungen beim Fracking. Gönner: „Aus Sicht des VKU muss der Schutz der Trinkwasserressourcen beim Thema Fracking höchste Priorität haben. Wir bedauern, dass es dem Bund und den Bundesländern bisher nicht gelungen ist, einen Rechtsrahmen zu schaffen, der diesen Vorrang sicherstellt.“
Die Vorstandmitglieder wiederholten auch ihre Forderungen nach der Ausgestaltung einer ressourcenspezifischen Verwertung. Gönner: „Für eine nachhaltige Abfallwirtschaft ist es wichtig, jeweils die Verwertungsoptionen zu wählen, die ökonomisch und ökologisch am sinnvollsten sind.“

Die im VKU organisierten Abfallwirtschaftsbetriebe sehen insbesondere im Ausbau der Wertstofferfassung Potenzial für mehr und höherwertiges Recycling.
Verband kommunaler Unternehmen e.V.

Schließlich wurde die Aufnahme zwölf neuer Mitglieder aus allen drei Sparten des Verbandes beschlossen, darunter auch der Verband der Schleswig-Holsteinischen Energie- und
Wasserwirtschaft (VSHEW). „Damit wird die kommunalwirtschaftliche Vertretung in Norddeutschland noch einmal deutlich gestärkt“, so VKU-Hauptgeschäftsführer Hans-Joachim Reck. „Der VKU als Spitzenverband der kommunalen Wirtschaft wächst weiter und ist auf dem richtigen Weg.“

Hintergrund

Der Verband kommunaler Unternehmen (VKU) vertritt über 1.400 kommunalwirtschaf tliche Unternehmen in den Bereichen Energie, Wasser/Abwasser und Abfallwirtschaft. Mit 235.000 Beschäf tigten wurden 2010 Umsatzerlöse von rund 95 Milliarden Euro erw irtschaftet und etwa 8 Milliarden Euro investiert. Die VKU-Mitgliedsunternehmen haben im Endkundensegment einen Marktanteil von 49,1 % in der Strom-, 58,4 % in der Erdgas-, 77,2 % in der Trinkwasser-, 60,0 % in der Wärmeversorgung und 16,5 % in der Abwasserentsorgung.

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