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Zukunftssichere kommunale Energieversorgung im Blick

Am 25. Mai 2013 haben die Technische Hochschule Wildau, die Gemeinde Bestensee und die Energiequelle GmbH, Zossen, eine langfristige Kooperationsvereinbarung unterzeichnet. Im Mittelpunkt steht dabei die Energiewende, die vor allem die Kommunen vor neue Aufgaben stellt. So will die Gemeinde Bestensee durch Kombination verschiedener Energiequellen und ein effektives Energiemanagement eine zukunftsorientierte kommunale Energieversorgung aufbauen und damit langfristig Kosten sparen. Pilotprojekte sollen eine Sportarena, eine Grundschule und ein Pflegeheim sein.

Wissenschaftlich begleitet wird das Vorhaben vom Lehr- und Forschungsbereich Energietechnik und Energiemanagement der TH Wildau. Teamleiter Prof. Dr. Siegfried Rolle: „Die zuverlässige Energieversorgung von morgen liegt in der Kombination der verschiedenen erneuerbaren Energieformen sowie im intelligenten Zusammenwirken von zentralen und dezentralen Systemen der Energieversorgung. Dies sind Kernfelder von Lehre und angewandter Forschung an unserer Hochschule, mit denen wir Kommunen bei der Bewältigung der großen Herausforderungen im Zusammenhang mit der Energiewende unterstützen können.“

Werner Frohwitter, Energiequelle GmbH, Zossen: „Die Energiewende findet vor allem außerhalb der großen Städte statt. Das bedeutet für die ländlichen Kommunen neue Herausforderungen, aber auch die Chance, künftig eine aktivere Rolle bei der Energieversorgung zu spielen. Mit dem Aufbau eines autarken Wärme- und Stromnetzes im Ortsteil Feldheim der brandenburgischen Stadt Treuenbrietzen, an dem wir als Projektentwickler federführend beteiligt waren, haben wir in der Praxis gezeigt, wie die Energiewende auf kommunaler Ebene erfolgreich gestaltet werden kann.“

Klaus-Dieter Quasdorf, Bürgermeister der Gemeinde Bestensee: „Neue Technologien, Einsatz erneuerbarer Energien und Energieeffizienz sind Themen, denen wir uns aktuell stellen müssen. Dafür benötigen wir aber kompetente Unterstützung – sowohl aus der Praxis als auch aus der Wissenschaft. Ich freue mich, dass sich in dieser Kooperation drei Partner gefunden haben, die bereit sind, auch unkonventionelle Wege zu gehen.“

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